Deponie Wiemersgrund

Betriebserweiterung und und Verlängerung für Mineralstoffdeponie

Die IG Humboldt-Gremberg sieht Ihre Aufgabe unter anderem darin, Sie über die aktuellen Entwicklungen in unserem Veedel auf dem Laufenden zu halten. Deshalb geben wir hier einen am 02.08,2016 in der Kölnischen Rundschau erschienenen Artikel unkommentiert wieder. Bei der Deponie Wiemersgrund handelt es sich um den Betrieb unter der Autobahnbrücke in Verlängerung der Gremberger Str.  zwischen Kleingärten und Gremberger Wäldchen. 

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Zitat:

„Köln -In einer dicht besiedelten Stadt wie Köln steht vor dem Neubau meist erst ein Abriss. Und weil Köln wächst, wächst auch der Bedarf, Abfälle aus dem Bausektor zu entsorgen. Daher beabsichtigt die Deponiegesellschaft Wiemersgrund, den Weiterbetrieb der Mineralstoffdeponie in Humboldt/Gremberg östlich des Gewerbegebiets Poll zu beantragen. Laut Verwaltungsvorlage dient der Weiterbetrieb der Entsorgungssicherheit für den Großraum Köln. In Abhängigkeit von der Menge anfallender Mineralstoffe solle der Betrieb um 15 bis 30 Jahre verlängert werden. 

Der Standort soll zudem ausgebaut werden. Aktuell besteht er aus drei Teilen. Der nördliche ist seit 1993 stillgelegt, der mittlere Teil wird aktuell für den Betrieb einer Deponieklasse (DK) I, auf denen nicht gefährliche Abfälle entsorgt werden können, hergerichtet. Der südliche Teil, sollte eigentlich verfüllt werden; aus Mangel an DKI-Deponien habe die Bezirksregierung allerdings empfohlen, auch diesen Teil herzurichten und für beide Flächen eine Verlängerung zu beantragen.Der Standort existiert bereits seit 1920 als Deponie, von 1963 datiert die erste Genehmigung. Weil andere Deponien zu weit entfernt von Köln liegen, sei ein Betrieb aus ökologischen und ökonomischen Gründen sinnvoll. (ron)“

 

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