Landtagsabgeordnete Frau Serap Güler zu Gast bei der IG

Landtagsabgeordnete Frau Serap Güler zu Gast bei der IG Humboldt/Gremberg

Probleme des Veedels diskutiert

v.l.n.r.: Peter Peterlini, Karlheinz Thieme, Serap Güler

Auf Anregung der Landtagsabgeordneten Frau Serap Güler trafen sich die Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Thieme und Peter Peterlini mit Frau Güler zu einem informellen Gespräch über unseren Stadtteil Humboldt-Gremberg. Frau Güler wird bei der Landtagswahl in unserem Wahlkreis kandidieren. Sie ist als Mitglied der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag mit dem Schwerpunkt Integration tätig und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes.

Frau Güler interessierte sich insbesondere für die aktuelle Situation, Probleme und Perspektiven unseres Stadtteils.
Größeren Raum nahm dabei die zunehmende Entfremdung und der damit einhergehende Identitätsverlust der alteingesessenen Bevölkerung auf Grund des gerade in den letzten Jahren überproportional gestiegenen Anteils der ausländischen Bevölkerung ein. Einig war man sich darüber, dass hier verstärkte Maßnahmen zur Integration dringend notwendig sind um einer Gettoisierung unseres Stadtteils entgegenzuwirken. Seitens der IG wurde kritisiert, dass die hier ansässigen Menschen mit Migrationshintergrund sich nicht für Ihren Stadtteil engagieren und am gemeinsamen gesellschaftlichen Leben nicht teilnehmen würden. Frau Güler schlug vor, hier zunächst das Gespräch mit dem Vorstand der marokkanischen Moschee in der Taunusstraße zu suchen und die Probleme gemeinsam zu erörtern. Auf jeden Fall müsse der Bildung von Parallelgesellschaften in den Vierteln der Stadt entgegengewirkt werden. Für die Moderation eines solchen Gedankenaustausches würde sie gerne zur Verfügung stehen.
Frau Güler wurde von den IG-Vertretern über den derzeitigen Sachstand bei der ICE-Trassenplanung entlang der Gießener Straße und der Entwicklung bezüglich der Schrottplätze in Gremberg informiert. Es wurde auch auf die erhofften positiven Veränderungen durch den Ausbau der Fachhochschule im benachbarten Deutz und dem Neubau eines Studentenwohnhauses in der Nassaustraße / Gießener Straße hingewiesen. Durch die Nähe zur Fachhochschule sollte Humboldt/Gremberg in den Focus der dort Studierenden rücken und zur Verjüngung des Stadteils beitragen.
Zum Abschluss des Gesprächs machte Frau Güler das Angebot, zwei Räume der Grundschule Westerwaldstraße durch Mitglieder der Jungen Union (Nachwuchsorganisation der CDU) und Handwerker zu renovieren. Dieses Angebot nehmen wir natürlich gerne an und empfehlen es auch anderen Parteien zur Nachahmung. Der Kontakt zur Schule Westerwaldstraße wird in Kürze von der IG hergestellt.

2 Gedanken zu „Landtagsabgeordnete Frau Serap Güler zu Gast bei der IG

  • 10. Januar 2017 um 21:35
    Permalink

    vor Allem muss unser Stadtteil wieder attraktiver für junge deutsche Familien gemacht werden.Es gibt nur wenige deutsche Kinder in der Grundschule Westerwaldstr.Es gibt kaum noch deutsche Geschäfte. Die Taunusstr.und auch unsere Humboldtkolonie ersticken im Dreck.Die Wiesen sind übersät mit Müll.Überall stehen Müllsäcke und Sperrmüll. Es ist zum heulen!!! Überall Hundekot.In der Siedlung wird gedealt. Natürlich sind da nicht nur die ausländichen Mitbürger alleine dran Schuld.Auch deutsche Anwohner benehmen sich total rücksichtslos.Das Ghetto ist schon längst entstanden
    Bitte bitte setzt euch für uns Menschen ein ,die diesen Stadtteil lieben Lieben Gruss Margund Hellpap

    Antwort
    • 14. Januar 2017 um 9:22
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Gegen den Hundekot hat leider noch niemand ein Patentrezept gefunden. Was aber die wilden Müllablagerungen betrifft gibt es ein solches Patentrezept: Über die App der Stadt Köln „Sags uns“ können solche Schandflecken gemeldet werden. Diese werden dann auch umgehend beseitigt. Und tatsächlich: Es funktioniert.
      Wir haben hier: http://ig-humboldt-gremberg.de/2016/09/18/app-der-stadt-koeln-im-test/ auch schon einmal einen Artikel auf unserer Homepage veröffentlicht.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: