Parkplatzsituation in Humboldt – Gremberg

Parkplatz „Marktplatz“ jetzt nur noch für PKW zugelassen

Parkplatzsituation in Humboldt – Gremberg ist kritisch

Die Parkplatzsituation in Humboldt wird nach Meinung vieler Betroffener immer kritischer.  Wir berichteten bereits über dieses Thema. Maßnahmen zur Verbesserung der Parkplatzproblematik befinden sich derzeit in der Diskussionsphase.  In unserer kleinen Umfrage haben sich bisher 90% der Teilnehmer für ein Bewohnerparken in Humboldt-Gremberg ausgesprochen. Dies ist zwar ein eindeutiges Ergebnis, jedoch keineswegs repräsentativ da sich bisher leider nur 107 Personen beteiligt haben. Jedoch zeigt sich hier eine eindeutige Tendenz in Richtung Bewohnerparken.  

Sowohl für als auch gegen das Bewohnerparken gibt es gewichtige Argumente. Hier kurz zusammengefasst: 

Pro:

  • Für Dauer- und nicht ortsansässige Autofahrer wird unser Veedel parktechnisch weniger attraktiv.
  • Die Chancen auf einen freien Parkplatz für ortsansässige Autofahrer steigen 

Contra:

  • Jahresgebühr 30 Euro.
  • Kein Anspruch auf einen Parkplatz, also keine Parkplatzgarantie.
  • Auch Besucher der Anwohner werden durch Parkgebühren zur Kasse gebeten. 

Weitere Informationen zum parken auf Bewohnerparkausweis finden Sie hier

Parkplatz „Marktpatz“ nur noch für PKW

Jetzt nur noch für PKW: Der als Parkplatz genutzte Marktplatz

Einen kleinen Erfolg hat die Interessengemeinschaft Humboldt Gremberg bereits erzielt: Wie Anwohner seit längerem beobachten konnten, wurde der öffentliche Parkplatz „Marktplatz“ immer häufiger als Abstellplatz für diverse Lieferfahrzeuge genutzt. Auf unsere Anregung hin wurde der Platz nun von der Stadtverwaltung als reiner PKW-Parkplatz ausgewiesen. Der Erfolgt dieser Maßnahme bleibt abzuwarten. Beobachtungen hierzu können an dieser Stelle auch gerne über die Kommentarfunktion gepostet werden. 

Wie geht es weiter?

Berechtigterweise werden wir gefragt, wie es nun weitergeht. Bevor die IG unüberlegte Schnellschüsse veranstaltet, wollen wir allen Anwohnern noch einmal die Gelegenheit geben, das Thema auf dieser Seite zu diskutieren und sich noch an der Abstimmung zu beteiligen. 

Planung und Einrichtung des Bewohnerparkens wird nicht von heute auf morgen erfolgen.  Hier braucht es eine lange Vorlaufzeit: Neben der Bezirksvertretung sind verschiedene städtische Dienststellen am Verfahren, Planung und Ausführung zu beteiligen. Natürlich muss auch der Geltungsbereich des Bewohnerparkens räumlich genau abgegrenzt werden. Es muss zudem verhindert werden, dass Dauer- und Fremdparker in die bisher noch wenig belasteten Gebiete verdrängt werden. Das würde den Zorn der in diesen „Randgebieten“ wohnenden Bürger nach sich ziehen. Dies alles gilt es zu bedenken, bevor wir einen Bürgerantrag an die Bezirksvertretung stellen.

Die IG wird sich Ende des Monats mit unserem Bezirksbürgermeister Marco Pagano zu einem einen Spaziergang durch unser Veedel treffen und das Thema bei dieser Gelegenheit mit ihm erörtern.

Hierüber werden wir selbstverständlich hier auf unserer Homepage berichten.

Um ein möglichst repräsentatives Meinungsbild zu bekommen und zur Vermeidung unüberlegter Schnellschüsse bitten wir noch einmal alle Leser sich an unserer Umfrage zu beiteiligen, soweit dies nicht bereits geschehen ist:

 

Soll das Bewohnerparken auch in Köln - Humboldt eingeführt werden?

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7 Gedanken zu „Parkplatzsituation in Humboldt – Gremberg

  • 10. Juni 2017 um 14:35
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    Es gibt schlimmere Ecken in Köln.

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  • 11. Juni 2017 um 16:13
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    Mich nervt es gewaltig.

    In der Feldbergstraße parken Messebesucher (Messeausweis), Mitarbeiter der Arcaden (Dienstnamensschilder), Flughafennutzer (Dicke Koffer, Autos stehen ewig), Einkäufer der Arcaden (Volle Tüten werden eingeladen).

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  • 14. Juni 2017 um 15:00
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    Mitarbeiter der Stadt parken auch hier in Gießenerstraße und Nebenstraßen

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  • 17. Juni 2017 um 12:40
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    Ich habe mit mehreren Nachbarn aus der neuen Bewohnerparkzone gesprochen. Sie sind schwer begeistert, über die neue Parksituation.

    Ich bin im Viertel öfter mal zu Fuß unterwegs. Ich kenne die Trimbornstraße nur als zugeparkte Straße von vorne bis hinten, so krass, dass selbst Autos zugeparkt werden bis auf wenige Zentimeter Platz vorne und hinten.

    Nun erlebe ich das neue Parken und freue mich über die nun häufiger freien Plätze. Das wünsche ich mir in der Feldbergstraße auch. Bitte führ es ein liebe Stadt Köln, es wäre eine riesen Erleichterung.

    Mein Besuch zahlt auch gerne, wenn man weniger Zeit mit Suchen verbringt und mehr mit Kaffee und Kuchen 🙂

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  • 5. Juli 2017 um 9:01
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    Seit in Kalk Anwohner Plätze sind, ist es bei den anliegenden Straßen um so schlimmer geworden!In der Gießener Straße wird es immer schlimmer, vorne parken alle von der Stadt Köln, hinten die ganzen Pendler und Arcaden Besucher. Für Anwohner ist kaum noch Platz. So viele freie Parkplätze wie in der Trimbornstraße oder Dillenburger Straße habe ich die letzten 10 Jahre nicht gesehen!

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    • 5. Juli 2017 um 9:58
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      Wir haben bereits ein erstes Gespräch mit Herrn Bezirksbürgemeister Pagano in Sachen Anwohnerparken geführt. Wir werden das Für und Wider abwägen und gemeinsam mit der Bezirksvertretung das Thema angehen.

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  • 7. Juli 2017 um 21:10
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    Wenn die ganzen unnötigen Pöller mal abgeschafft werden würden, dann kämen sicher noch mehr als ein Dutzend Parkplätze hinzu. Siehe zB Esserstraße, allein dort könnte man noch drei oder vier Plätze schaffen ohne dass Fußgänger daran behindert würden die Straßenseite sicher zu überqueren.

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