Daniel Bauer-Dahm (Die Grünen)

 

Die Kölner*innen steigen – nicht zuletzt wegen Corona – zunehmend um auf das Fahrrad. Das ist gut für das Stadtklima, aber auch für die Gesundheit der Menschen. Damit die vielen neuen Radfahrenden aber nicht im Straßenverkehr zu Schaden kommen, muss die Stadt für eine gute Infrastruktur sorgen, die sich dem rasant gestiegenen Aufkommen anpasst. Die Gießener Straße wird in naher Zukunft für Radfahrende bereits sicherer werden. Hier sind Fahrradschutzstreifen und gute Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schon beschlossene Sache. Aber auch für die Gremberger Straße und ‚An der Pulvermühle‘ braucht es eine klare Kennzeichnung von Radwegen. An anderer Stelle, wie z.B. in der Burgenlandstraße, ist die Straßendecke zwar erneuert worden, aber die Führung für Radfahrende immer noch mangelhaft und verbesserungswürdig. Wir müssen hier dem Rad die Vorfahrt geben.

 

Parkende Autos nehmen in Humboldt-Gremberg überproportional viel Fläche des öffentlichen Raumes ein. Leider oft auch illegal in Kreuzungsbereichen. Gerade Kreuzungsbereiche sind aber für Kinder und Radfahrende hochgefährliche Areale. Aus Gründen der Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmenden, muss daher zukünftig verstärkt illegales Parken in Kreuzungsbereichen geahndet werden. Weiterhin muss auch die Duldung von parkenden Fahrzeugen auf Grünflächen und Baumscheiben durch das Ordnungsamt endlich ein Ende haben (Bspl.: Taunusplatz). Wir können es uns stadtklimatisch nicht erlauben, den schönen Straßenbaumbestand in Humboldt-Gremberg zu gefährden. Ganz im Gegenteil müssen wir die unzähligen Baumfehlstellen endlich beseitigen. Beispielhaft seien hier die Burgenlandstraße und die Taunusstraße genannt. Die Stadt muss fehlende Bäume zukünftig deutlich schneller nachpflanzen, sowohl im Straßenland, als auch in Grünflächen.

 

Darüber hinaus benötigen die Spielplätze Gießener Straße und Burgenlandstraße dringend eine Aufwertung. Insbesondere die Grünfläche an der Gießener Straße sollte zusätzlich auch in Bezug auf die Bepflanzung optimiert werden. Das Areal ist momentan weder stadtklimatisch gut genutzt, noch kindgerecht ausgestattet. Das muss sich ändern!

Weiterhin sollte der sehr schöne Spielplatz im Humboldtpark zeitnah durch einen Trinkwasserbrunnen ergänzt werden, um auf künftige Hitzeperioden besser vorbereitet zu sein. Die zunehmenden Hitzesommer und das bereits jetzt im August herabfallende Laub im Humboldtpark zeigen, dass auch eine Wasserversorgung zur Bewässerung des Baumbestandes notwendig ist und dringend eingerichtet werden sollte.

 

Schließlich muss der zunehmenden Vermüllung des Stadtteils dringend entgegengewirkt werden. Immer häufiger werden Baumscheiben zu Sperrmüllabladeplätzen. Die Eisenbahnbrücke ‚An der Pulvermühle‘ und der Wissener Weg haben sich als wilde Müllkippen geradezu etabliert. Das darf so nicht weitergehen. Die AWB und das Ordnungsamt müssen hier verstärkt kontrollieren und zukünftig frühzeitiger handeln.

 

Humboldt-Gremberg muss für alle Bewohner*innen attraktiv und lebenswert bleiben. Ich möchte gemeinsam mit Ihnen/Euch und für Sie/Dich die nächsten 5 Jahre im Rat der Stadt Köln daran arbeiten, dass dies so bleibt.

Notes

  • Adventkonzert mit Bruce Kapusta

    Sonntag, 25.11.2018 17:00 Uhr: Adventkonzert mit dem Trompeter und Entertainer Bruce Kapusta: Karten bei Mello, Bestattungen Frings und im Pfarrbüro