SV Gremberg-Humboldt in Gefahr

SV Gremberg-Humboldt braucht Unterstützung

Der SV Gremberg-Humboldt bittet um Unterstützung. Seit mehr als 50 Jahren bietet der SV Gremberg-Humboldt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, im Verein Fußball zu spielen. Zurzeit unterhält er neben 3 Männer- und einer Frauenmannschaft 7 Jungen- und 3 Mädchenmannschaften.

Sportliche Erfolge bald nicht mehr möglich
Gute Spieler spielen nicht auf Asche

Betreut werden die Jugendteams ausschließlich von ehrenamtlichen Trainern. Auch die gesamte Vereinsarbeit wird rein ehrenamtlich geleistet. Der SV Gremberg-Humboldt versteht sich als ein Verein für die Menschen hier im Veedel. Hier kann jeder mitmachen, unabhängig von der Größe des Talents. Natürlich ist die Freude groß, wenn sportliche Erfolge gelingen. Im Vordergrund der Jugendarbeit steht aber die Absicht, jungen Menschen durch ein regelmäßiges sportliches Angebot eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Der SV Grember-Humboldt geht auch neue Wege: Seit 8 Jahren leiten ausgebildete Übungsleiterinnen des SV Gremberg Humboldt in den Grundschulen in Humboldt und in Gremberg ehrenamtlich Fußball-AGs für Mädchen. Für die teilnehmenden Schülerinnen und für die Schulen ist dieses Angebot kostenlos. Hierdurch werden auch Mädchen erreicht, die ansonsten keine Möglichkeit haben, regelmäßig in der Gruppe Sport zu treiben. Für diese Arbeit hat der SV 2010 beim renommierten DFB-Mercedes Benz-Integrationspreis den zweiten Platz gewonnen. Im Jahr 2016 wurde bereits zum zweiten Mal eine Trainerin aus diesem Projekt mit dem DFB-Ehrenamtspreis ausgezeichnet.

Vereinsheim SV Gremberg-Humboldt
Super Vereinsheim – Schlechter Platz

Im Jahr 2011 wurde mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land und Stadt das neue Vereinsheim gebaut, welches regelmäßig auch von Vereinen und vielen Mitbürgern aus dem Veedel für Veranstaltungen und Feiern genutzt wird. Doch diese Angebote sind bedroht! Anders als unser Veedels-Fußballverein haben rings herum fast alle Nachbarvereine in den letzten Jahren mit Hilfe der Stadt Köln einen moderne Kunstrasenplätze erhalten. Dies führt nun dazu, dass der Mitgliederbestand bröckelt, weil andere Vereine mit einem attraktiveren Sportplatz locken.

Den SV Gremberg-Humboldt verlassen nicht nur unsere besten Spieler, sondern ausgerechnet auch diejenigen Kinder, deren Eltern regelmäßig zu den Spielen kommen und den Verein in der Vergangenheit unterstützt haben. Damit gehen neben Sportlern auch zunehmend Helferinnen und Helfer bei Vereinsveranstaltungen verloren. Wenn dieser Trend sich fortsetzt, wird der Verein bald nicht mehr genug Spieler und Trainer für die Jugendmannschaften haben. Und da bei anhaltendem Mitgliederrückgang auch die Beitragseinnahmen schrumpfen, werden irgendwann auch die Raten für das Vereinsheim nicht mehr gezahlt werden können, was schlimmstenfalls dahin führt, dass der Verein Insolvenz anmelden muss. Dann stünden die die im Verein organisierten Kinder und Jugendlichen auf der Straße. Auch die aus Steuergeldern mitfinanzierten Investitionen für das Vereinsheim und die neue Flutlichtanlage wären verloren. Damit das nicht passiert, braucht der Verein einen neuen Sportplatz.

Feier auf dem Ascheplatz
Der Ascheplatz wird nicht nur für Fußball genutzt

Um das erreichen zu können, benötigt der SV Hilfe aus Politik und Verwaltung. Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, sechs weitere Sportplätze in Köln für eine Modernisierung auszuwählen. Das sind aber viel zu Wenige. Unser Stadtteil Humboldt-Gremberg steht leider meist nicht im Mittelpunkt des Interesses von Politik und Verwaltung. Wir fürchten daher, dass wir auch diesmal nicht zum Zuge kommen. Deshalb möchte der Verein mit möglichst breiter Unterstützung auf sich aufmerksam machen und Rat und Verwaltung dazu bringen, dass sie unser Veedel nicht weiter übersehen, wenn es um öffentliche Investitionen geht.

Unterstützen diesen wichtigen Verein in unserem Stadtteil mit der Teilnahme an der Unterschriftenaktion auf seiner Homepage.

5 Gedanken zu „SV Gremberg-Humboldt in Gefahr

  • 11. Februar 2017 um 13:27
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    Kann ich nicht Verstehen,mein Enkel stellte sich vor,um am Spiebetrieb,durch einen Wechsel,von Rondorf nach Humbold-Gremberg.Der Spielleiter sagte er, sollte in einem halben jahr nochmal Versuchen.

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    • 15. Februar 2017 um 10:53
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      Wie alt ist der Enkel ?, in welcher Mannschaft spielt er ?

      Antwort
  • 17. Februar 2017 um 7:41
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    Dieser Verein hat die Hilfe verdient!
    Wir sollten gemeinsam für Kinder und Jugend solch einen Platz in Schach halten.
    Gemeinsam für Gutes-für den Sportplatz Humboldt-Gremberg!

    Antwort
  • 22. Oktober 2017 um 19:51
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    Leider ist das kein Einzelfall,alle die keinen Kunstrasen haben gehen langsam aber sicher unter. Den auch wir vom SC Mülheim Nord stehen so da wie gremberg.
    Und keiner aus der Politik hilft.

    Antwort

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